Die Johann Heinrich von Stein Grundschule der Waldschule Degerloch

Lernen im eigenen Takt

Unsere Aufgabe als Lehrerinnen und Lehrer der Waldschule ist es, unseren Schülerinnen und Schülern zum Lernerfolg zu verhelfen. Jedes Kind hat ein Recht darauf, auf Basis seines individuellen Entwicklungsstandes gefördert und gefordert zu werden. Lernen ist ein aktiver Prozess, der ausgehend vom Kind durch verschiedenste Lernformen, Materialien und Methoden so gestaltet wird, dass nachhaltiges und gehirngerechtes Lernen möglich ist.
Dazu bietet unser Stundenplan kompetenzorientierte Lernzeiten, in denen Kinder in ihrem persönlichen Lerntempo ihre Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern. Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie zusätzliche Bezugspersonen begleiten die Kinder auf ihrem Lernweg, so dass sie Stück für Stück in ihre Aufgaben hineinwachsen und während ihrer Grundschulzeit zunehmend mehr Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen können.
Helle, offene Räume mit Rückzugsmöglichkeiten, Lerninseln und eine altersgerechte Ausstattung sorgen für eine Lernumgebung, in der unsere Schülerinnen und Schüler sich wohlfühlen.
Wir wissen, dass zum Lernen gemeinsames Forschen und der Austausch über Gelerntes dazugehören. Eine ausgewogene Rhythmisierung von individueller Lernzeit, kooperativem Lernen und Plenumsunterricht sorgen für einen abwechslungsreichen Schultag, an dem Kinder ihren eigenen Lerntyp und ihre Talente entdecken können und sich so erfolgreich erleben.


MINT-Profil

Wollen wir in der Region Stuttgart in der Globalisierung bestehen, werden die Kompetenzen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei den Schülerinnen und Schülern zunehmend gefordert sein. Das Tüfteln und Experimentieren in den Kitas sind in den letzten Jahren gefördert worden. Auch an den weiterführenden Schulen gibt es MINT-Förderangebote. An den Grundschulen halten sich die Angebote bisher sehr in Grenzen, obwohl alle Untersuchungen zeigen, dass die Begeisterung für die MINT-Fächer früh geweckt werden muss, um ein dauerhaftes Interesse bei Kindern zu erzeugen. Die Waldschule will durch die MINT-Bildung an der Grundschule die Lücke zwischen Kita und weiterführenden Schulen schließen. Durch handlungsorientiertes und experimentelles Lernen wird ein Schwerpunkt auf die Faszination der MINT-Fächer und der Lernfreude an naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Phänomen gelegt. 
Über den dosierten Einsatz von Tablets und Computern werden die Schülerinnen und Schüler in die digitale Welt eingeführt. Die Waldschule legt Wert darauf, dass den Kindern eine ganzheitliche Medienkompetenz vermittelt wird, so dass sie unterschiedliche Medien sinnvoll und altersgemäß einsetzen können. Dabei wird der Ausbildung einer eigenen Handschrift, Rechtschreib- und Ausdrucksfähigkeit aber weiter große Bedeutung beigemessen.


Inklusion von Kindern mit Diabetes Typ 1

Die Zahl der Kinder mit Diabetes Typ 1 wächst deutlich. Ihnen wird an der Schule ein besonderes Angebot gemacht: Eine Schulkrankenschwester und speziell geschulte Lehrkräfte stellen den Rahmen für einen sicheren Schultag, so dass bei diesen Kindern Routine im Ausbalancieren von Ernährung, Bewegung und Insulingabe entsteht. Die Klassen werden mit höchstens 20 Kindern gebildet, von denen zwei bis vier Kinder von dieser Stoffwechselstörung betroffen sein können. Im Rahmen des Inklusionsprojekts lernen gesunde und erkrankte Kinder, aufmerksam auf ihre Bedürfnisse zu achten. Es ist nicht beabsichtigt, Kinder mit Diabetes Typ 1 zu separieren, sondern eine Schulumgebung zu schaffen, in der sich alle Kinder in Rücksichtnahme aufeinander entwickeln können. 
Die an Diabetes 1 erkrankten Kinder sollen möglichst rasch in die Lage versetzt werden, ihren Blutzucker selbstständig zu messen und die Folgen von Bewegungsaktivitäten für ihren Stoffwechsel einschätzen zu können, um einen selbstverantwortlichen Umgang mit ihrer Erkrankung kontinuierlich zu üben und zu lernen. Diese lebenswichtige Routine im Umgang mit der Krankheit soll den Kindern durch ein sich langsam zurücknehmendes Fürsorgesystem dauerhaft vermittelt werden, so dass ihre schulischen Leistungen gestärkt und sie in die Lage versetzt werden, eine qualifizierende Grund- und Sekundarbildung zu erlangen.
Im Schulalltag wird das Thema Ernährung und Bewegung eine besondere Rolle spielen. Hiervon profitieren auch Kinder, die von der Erkrankung nicht betroffen sind. So ist z. B: auf dem Dach der neuen Grundschule ein Schulgarten eingerichtet. Selbst angebautes Obst und Gemüse wird von den Schülern verarbeitet und zubereitet. Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote werden in den Tagesablauf integriert.


Ganztagesschule

Die Waldschule Degerloch ist die älteste Ganztagesschule in Stuttgart. Auch in die am 01.08.2018 gestartete Grundschule fließt die lange Ganztageserfahrung der Schule mit ein. Die verpflichtende Ganztagesschule endet an drei Tagen um 15.00 Uhr bzw. um 15:30 Uhr und an zwei Tagen um 13:00 Uhr bzw. nach dem Mittagessen. An allen Tagen bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein gemeinsames Frühstück sowie ein gemeinsames Mittagessen in unserer Mensa an. An unseren langen Tagen (Montag, Dienstag und Donnerstag) kann von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr, an den kurzen Tagen von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr eine Betreuung gebucht werden.

Die Betreuung wird von unserem Team der Schulsozialarbeit in offener Form und parallel mit konkreten Angeboten organisiert. Die Betreuung kann ergänzend zum verpflichtenden Teil täglich von 07:00 Uhr bis 07:45 Uhr und von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr an den kurzen Tagen (Mittwoch und Freitag) und von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr an den langen Tagen (Montag, Dienstag, Donnerstag) gebucht werden. 

Schirmherrin für das Inklusionsprojekt der Waldschule Degerloch: Frau Dr. Susanne Eisenmann

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